300 Jahre Immunisierungsversuche
300 Jahre Immunisierungsversuche – eine ernüchternde Bilanz
Obwohl die Medizin seit drei Jahrhunderten auf Impfkonzepte setzt, fehlte bisher eine umfassende Darstellung der Ereignisse. Der Medizinaufklärer und –historiker Gerd Reuther hat jetzt seine Sicht der Vorgänge vorgelegt.
Wie zu erwarten, handelt es sich um eine völlige Neubewertung von Personen und deren Aktivitäten, die mit mehr als 600(!) Literaturverweisen umfangreich belegt ist (Reuther G: Riskanter Schutz. 300 Jahre Immunisierungsversuche. Engelsdorfer Verlag 2026). Von der ersten Seite an wird klar, dass es sich bei diesem Buch um keine akademisch trockene Geschichtsdarstellung handelt. Der Autor stellt Fragen, die noch keiner so gestellt hat und macht Appetit auf die Antworten. Und die werden Kapitel für Kapitel präsentiert, wobei einem immer wieder der vertraute Teppich unter den Füßen weggezogen wird: die Pockenimpfungen haben nie Epidemien verhindert, Jenners „Kuhpocken“ waren nur eine Kopfgeburt und Louis Pasteurs Tollwutimpfung war ein Schwindel.
300 Jahre Blindflug
In bisherigen geschichtlichen Betrachtungen wird gerne verschwiegen, dass man die längste Zeit nicht nur mit Absonderungen kranker Menschen oder Tiere impfte, sondern bis zum Zweiten Weltkrieg keinen Wert auf eine sterile Lösung oder sterile Verabreichung legte. Niemand wusste, ob sich die behaupteten Krankheitserreger überhaupt in der Impflösung befanden und welche weiteren Keime mitverimpft wurden. Die Impfsekrete wurden oft wochenlang ohne Kühlkette transportiert und am Ort der Anwendung mit ein und derselben Lanzette Hunderten von Menschen überimpft. Bis zu 10% der Impflinge litten unter bakteriellen Infektionen.
Eine dauerhafte Immunität gab es nur nach überstandener Infektion. Neuerkrankungen trotz Impfungen waren an der Tagesordnung. Der Impfaufklärer Hans Werner Oidtmann hatte dies schon 1882 entlarvt: „Ununterbrochen zieht sich das Gepräge des Aberglaubens durch drei Jahrhunderte hindurch; nur sehen wir von Zeit zu Zeit die Impfer sich abquälen, dem Impfcultus ein wissenschaftliches Mäntelchen umzuhängen, welches aber bis auf den heutigen Tag stets so fadenscheinig ausfiel, dass man es besser weggelassen hätte.“i
Die Schutzversprechen wurden nach Häufigkeit der impfbaren Krankheit angepasst. War eine Krankheit sehr selten wie die Masern, wurde eine längere oder lebenslange Immunität versprochen. Bei größerem Erkrankungsrisiko mussten „Booster“ nach längstens drei Jahren erfolgen, um den Schein zu wahren. Wieso das gleiche Prinzip in seiner Wirkdauer von Erreger zu Erreger unterschiedlich funktionieren würde, kann niemand erklären. Jeder neue Versuch war ein Fehlschlag, der immer mit großem Aufwand in einen Erfolg umgeschrieben wurde. Doch wie konnten die Impflobbyisten seit 300 Jahren eine erfolgreiche Krankheitsverhütung und sogar eine Verminderung von Krankheiten vortäuschen?
300 Jahre Propaganda
Erklärbar ist dies nur – wie bei „Covid-19“ – durch eine globale Allianz der Meinungsführer. Impfungen waren von Beginn an ein Instrument der Machtausübung, das für die weltlichen und kirchlichen Protagonisten höchste Priorität hatte. Das zeigen die Pockentoten in den Herrscherhäusern und die Zwangsmaßnahmen gegen die Bevölkerung. Tatsächlicher Gesundheitsschutz ist mit Todesopfern und Zwängen unvereinbar. Die jeweiligen Medien der Zeit wurden als Sprachrohre auf Linie gebracht, um das Versagen der Schutzversprechen, die Gesundheitsschäden und Todesopfer zu vertuschen. Und natürlich fanden sich immer Influencer, die sich zu Wasserträgern der Impflobbyisten degradieren ließen.
Voraussetzung für eine Impfbereitschaft ist eine irrationale Panik vor ansteckenden Krankheiten. Diese muss kräftig befeuert werden, damit ein luftiges Versprechen Zuspruch findet. Wer Angst hat, fragt nicht, worauf Verheißungen beruhen. Daher erfolgten schon die drei größten Impfkampagnen der Geschichte vor „Covid-19“ nicht gegen häufige, sondern besonders angstbeladene Krankheiten: Pocken, Tollwut (Hydrophobie) und „Polio“. Ängste wurden von Obrigkeiten, Kanzeln und in Zeitungen jeweils massiv befeuert. Nie waren es Krankheitsbilder mit vielen Todesfällen, die Impfungen veranlassten.
Fazit
Obwohl es noch nicht um die „Covid-Impfungen“ geht, weil sie noch nicht Geschichte sind, wird nach der Lektüre des Buches klar, dass das, was wir ab 2020 erlebt haben, im Zeitraffer alle vorhergehenden Impfkampagnen nachgestellt hat. Das Buch verschafft mit der Evidenz historischer Gewissheiten eine Immunität gegen immer wieder neu aufgetischte Impfillusionen. Absolute Leseempfehlung!
Reuther G: Riskanter Schutz. 300 Jahre Immunisierungsversuche.
Referenz: Oidtmann HW: Geschichte der Pocken. Ein Culturkampf der Medicin. S.16; Foessen; Frankfurt/Main 1882
