300 Jahre Immunisierungsversuche

300 Jahre Immunisierungsversuche – eine ernüchternde Bilanz

Obwohl die Medizin seit drei Jahrhunderten auf Impfkonzepte setzt, fehlte bisher eine umfassende Darstellung der Ereignisse. Der Medizinaufklärer und –historiker Gerd Reuther hat jetzt seine Sicht der Vorgänge vorgelegt.

Wie zu erwarten, handelt es sich um eine völlige Neubewertung von Personen und deren Aktivitäten, die mit mehr als 600(!) Literaturverweisen umfangreich belegt ist (Reuther G: Riskanter Schutz. 300 Jahre Immunisierungsversuche. Engelsdorfer Verlag 2026). Von der ersten Seite an wird klar, dass es sich bei diesem Buch um keine akademisch trockene Geschichtsdarstellung handelt. Der Autor stellt Fragen, die noch keiner so gestellt hat und macht Appetit auf die Antworten. Und die werden Kapitel für Kapitel präsentiert, wobei einem immer wieder der vertraute Teppich unter den Füßen weggezogen wird: die Pockenimpfungen haben nie Epidemien verhindert, Jenners „Kuhpocken“ waren nur eine Kopfgeburt und Louis Pasteurs Tollwutimpfung war ein Schwindel.

++++++++++++++

Gerd Reuther: Riskanter Schutz: 300 Jahre Immunisierungsversuche (2026)

Vergessen Sie alles, was Sie über die Vergangenheit des Impfens zu wissen glauben. Meist kannte man weder die Krankheitsursache, noch die Bestandteile der Impflösung. Dennoch erfolgten bevölkerungsweite Impfkampagnen – immer wieder mit staatlichen Zwängen. Das Buch lässt Zeitzeugen sprechen und beantwortet die entscheidenden Fragen. Lesen Sie, was KI und Internet vernebeln. Bei den Geschichten rund ums Impfen ging es oft um Aberglauben, Täuschung und sehr viel Geld. Überraschende Fakten aus der Vergangenheit helfen bei der Orientierung für das Heute. Dr. med. Gerd Reuther ist Radiologe, Medizinhistoriker und der meistgelesene Medizinaufklärer im deutschsprachigen Raum. Er hat 9 Bücher veröffentlicht. Darunter „Hauptsache Panik. Ein neuer Blick auf Pandemien in Europa“, „Heilung Nebensache. Eine kritische Geschichte der europäischen Medizin“ und „Hauptsache krank
Schon der Beginn des Impfens in der Schulmedizin wirft Fragen auf. Bis 1721 hatte man als Schutzmaßnahmen bei Infektionskrankheiten die Flucht ergriffen oder eine Absonderung Kranker vorgenommen. Menschen mit Hauterscheinungen wurden in Quarantäne geschickt oder als „Aussätzige“ in Leprosenhäuser verbannt. Impfungen waren kein Thema. Schon gar nicht mit abstoßenden Absonderungen ansteckender Kranker. Warum sollten sich alle mit einer Krankheit infizieren lassen, deren Risiko mit steigendem Lebensalter ohnehin gegen Null ging? Es waren gezielte Panikkampagnen, die in der Bevölkerung ab der Gegenreformation ein Schutzversprechen mit tödlichem Risiko salonfähig machten.

300 Jahre Blindflug

In bisherigen geschichtlichen Betrachtungen wird gerne verschwiegen, dass man die längste Zeit nicht nur mit Absonderungen kranker Menschen oder Tiere impfte, sondern bis zum Zweiten Weltkrieg keinen Wert auf eine sterile Lösung oder sterile Verabreichung legte. Niemand wusste, ob sich die behaupteten Krankheitserreger überhaupt in der Impflösung befanden und welche weiteren Keime mitverimpft wurden. Die Impfsekrete wurden oft wochenlang ohne Kühlkette transportiert und am Ort der Anwendung mit ein und derselben Lanzette Hunderten von Menschen überimpft. Bis zu 10% der Impflinge litten unter bakteriellen Infektionen.

Impfungen waren von den ersten Inokulationen von menschlichem Pockeneiter bis zu heutigen Cocktails aus Bakterientanks bei „Covid-19“ ein Blindflug. Die Botschaft von hochgereinigten Erregern oder Antigenen in steriler Lösung mit unbedenklichen Beistoffen als „Wirkverstärker“ traf nie zu. Bei jeder Epidemie versagten die Entzündungssekrete oder Retortenprodukte. Antikörper und Entzündungsreaktionen waren immer Folge verabreichter Fremdstoffe, jedoch kein Indiz eines immunologischen Lerneffekts.

Eine dauerhafte Immunität gab es nur nach überstandener Infektion. Neuerkrankungen trotz Impfungen waren an der Tagesordnung. Der Impfaufklärer Hans Werner Oidtmann hatte dies schon 1882 entlarvt: „Ununterbrochen zieht sich das Gepräge des Aberglaubens durch drei Jahrhunderte hindurch; nur sehen wir von Zeit zu Zeit die Impfer sich abquälen, dem Impfcultus ein wissenschaftliches Mäntelchen umzuhängen, welches aber bis auf den heutigen Tag stets so fadenscheinig ausfiel, dass man es besser weggelassen hätte.“i

Die Schutzversprechen wurden nach Häufigkeit der impfbaren Krankheit angepasst. War eine Krankheit sehr selten wie die Masern, wurde eine längere oder lebenslange Immunität versprochen. Bei größerem Erkrankungsrisiko mussten „Booster“ nach längstens drei Jahren erfolgen, um den Schein zu wahren. Wieso das gleiche Prinzip in seiner Wirkdauer von Erreger zu Erreger unterschiedlich funktionieren würde, kann niemand erklären. Jeder neue Versuch war ein Fehlschlag, der immer mit großem Aufwand in einen Erfolg umgeschrieben wurde. Doch wie konnten die Impflobbyisten seit 300 Jahren eine erfolgreiche Krankheitsverhütung und sogar eine Verminderung von Krankheiten vortäuschen?

300 Jahre Propaganda

Erklärbar ist dies nur – wie bei „Covid-19“ – durch eine globale Allianz der Meinungsführer. Impfungen waren von Beginn an ein Instrument der Machtausübung, das für die weltlichen und kirchlichen Protagonisten höchste Priorität hatte. Das zeigen die Pockentoten in den Herrscherhäusern und die Zwangsmaßnahmen gegen die Bevölkerung. Tatsächlicher Gesundheitsschutz ist mit Todesopfern und Zwängen unvereinbar. Die jeweiligen Medien der Zeit wurden als Sprachrohre auf Linie gebracht, um das Versagen der Schutzversprechen, die Gesundheitsschäden und Todesopfer zu vertuschen. Und natürlich fanden sich immer Influencer, die sich zu Wasserträgern der Impflobbyisten degradieren ließen.

Voraussetzung für eine Impfbereitschaft ist eine irrationale Panik vor ansteckenden Krankheiten. Diese muss kräftig befeuert werden, damit ein luftiges Versprechen Zuspruch findet. Wer Angst hat, fragt nicht, worauf Verheißungen beruhen. Daher erfolgten schon die drei größten Impfkampagnen der Geschichte vor „Covid-19“ nicht gegen häufige, sondern besonders angstbeladene Krankheiten: Pocken, Tollwut (Hydrophobie) und „Polio“. Ängste wurden von Obrigkeiten, Kanzeln und in Zeitungen jeweils massiv befeuert. Nie waren es Krankheitsbilder mit vielen Todesfällen, die Impfungen veranlassten.

Fazit

Obwohl es noch nicht um die „Covid-Impfungen“ geht, weil sie noch nicht Geschichte sind, wird nach der Lektüre des Buches klar, dass das, was wir ab 2020 erlebt haben, im Zeitraffer alle vorhergehenden Impfkampagnen nachgestellt hat. Das Buch verschafft mit der Evidenz historischer Gewissheiten eine Immunität gegen immer wieder neu aufgetischte Impfillusionen. Absolute Leseempfehlung!

Reuther G: Riskanter Schutz. 300 Jahre Immunisierungsversuche.

Referenz: Oidtmann HW: Geschichte der Pocken. Ein Culturkampf der Medicin. S.16; Foessen; Frankfurt/Main 1882

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert