Sogenannte „Lebensmittel“ gegen das Leben
„Lebensmittel“ gegen das Leben
Lebensmittel
bezeichnet man allgemein als unverarbeitete oder nur minimally verarbeitete Dinge aus der Natur (Obst, Gemüse, Fleisch, Getreide) – Also die ursprüngliche Kost mit wenig Zusatzstoffen.
Nahrungsmittel
meint stärker verarbeitete Produkte, die oft Zusatzstoffe enthalten oder umfangreicher bearbeitet wurden (Fertiggerichte, Convenience-Produkte, stark verarbeitete Zutaten).
In manchen Erklärungen wird von ‚lebender Kost‘ bzw. Fermentierten als Lebensmittel gesprochen, während Nahrungsmittel stärker auf industrielle Verarbeitung abzielt.
Kurz gesagt:
- Lebensmittel = naturbelassen oder nur leicht verarbeitet;
- Nahrungsmittel = stark verarbeitet mit weiteren Zutaten.
Hochverarbeitete „Lebensmittel“ (Ultra-Processed Foods, UPF)
sind industriell hergestellte Produkte, die mehrere Verarbeitungsschritte durchlaufen haben, oft fünf oder mehr Zutaten enthalten und zahlreiche Zusatzstoffe wie Aromen, Farbstoffe oder Emulgatoren nutzen. Sie sind verzehrfertig, lange haltbar, oft kalorienreich, aber nährstoffarm. Beispiele sind
- Fertiggerichte,
- Softdrinks,
- Chips,
- Wurstwaren und
- abgepackte Snacks
- Lange Zutatenliste: Viele Zutaten, darunter oft Begriffe, die man nicht zu Hause in der Küche findet (z. B. gehärtete Fette, Glukosesirup, Geschmacksverstärker).
- Verpackung & Haltbarkeit: Meist stark verpackt mit langer Haltbarkeit.
- Marketing: Oft intensiv beworbene „verzehrfertige“ Produkte.
- Fertiggerichte: Tiefkühlpizza, Mikrowellengerichte, Tütensuppen.
- Snacks: Chips, Schokoriegel, Gummibärchen, Kekse.
- Getränke: Softdrinks, Energy-Drinks, gesüßte Milchgetränke.
- Fleisch/Ersatz: Wurst (Salami, Lyoner), Nuggets, vegane Burgerpattys.
- Backwaren: Abgepacktes Toastbrot, Fertigkuchen.
- Milchprodukte: Fruchtjoghurt mit Aromen, Schmelzkäse.
Hochverarbeitete Lebensmittel stehen im Verdacht, ungesund zu sein, da sie oft reich an Fett, Salz und Zucker sind, aber wenig Ballaststoffe und wichtige Nährstoffe liefern. Ihr Konsum ist mit einem erhöhten Risiko für Adipositas, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ 2 und Krebserkrankungen verbunden. Zudem können die enthaltenen Zusatzstoffe die Darmflora negativ beeinflussen.
Vegane Produkte
- Hochverarbeitete vegane Produkte: Dazu zählen Veggie-Würstchen, vegane Burger-Patties, Fertigpizzen, Milchersatzprodukte mit vielen Zutaten und süße Snacks. Sie werden industriell stark verarbeitet, um Textur und Geschmack zu verbessern.
- Minimal verarbeitete vegane Produkte: Tofu, Tempeh, ungesüßte Pflanzendrinks und Hülsenfrüchtekonserven sind zwar verarbeitet, gelten aber oft nicht als „hochverarbeitet“ im gesundheitsschädlichen Sinne.
- Gesundheitliche Aspekte: Studien deuten darauf hin, dass ein hoher Konsum von hochverarbeiteten Lebensmitteln – ob vegan oder nicht – das Risiko für Krankheiten wie Adipositas, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen kann.
- Ernährungsform entscheidend: Eine vegane Ernährung kann sehr gesund sein, wenn sie hauptsächlich auf vollwertigen, unverarbeiteten Lebensmitteln basiert, anstatt auf industriellen Ersatzprodukten.
Für den Profit der Nahrungsmittelindustrie durch Konsum, aber nicht für das Leben:
Eine allgemeine Liste von Nahrungsmitteln/Produkten, die bei häufigem Konsum oder in großen Mengen gesundheitsschädlich sein können:
- Zuckerhaltige Softdrinks/Energydrinks (viel Zucker/Säuren)
- Süßigkeiten und stark gezuckerte Snacks (z. B. Riegel, Kekse)
- Ultra-verarbeitete Lebensmittel (viele Zusatzstoffe, wenig Ballaststoffe; z. B. viele Fertiggerichte)
- Frittiertes/Fast Food (z. B. Pommes, Nuggets; oft viel Salz/Fett)
- Chips/Salzsnacks (viel Salz, oft ungünstige Fette)
- Verarbeitetes Fleisch (z. B. Wurst, Bacon, Salami; häufig viel Salz/Nitritpökelsalz)
- Alkoholische Getränke (gesundheitlich klar risikobehaftet)
- Transfette/teilweise gehärtete Fette (z. B. in manchen Back- und Frittierwaren)
- Weißmehlprodukte in großen Mengen (z. B. helle Brötchen, Gebäck; wenig Ballaststoffe)
- Sehr salzige Produkte (z. B. Instantnudeln, stark gesalzene Fertigsuppen)
Hier eine Liste:
- Pflanzenöle — Entzündungsfördernd
- Künstliche Süßstoffe — Darmschäden
- Verarbeitete Fleischwaren — Krebsrisiko
- Margarine — Transfette
- Gezuckerte Cerealien — Blutzuckerspitzen
- Samenöle — Hormonstörer
- Light-Softdrinks — Gewichtszunahme
- Mikrowellen-Popcorn — Giftstoffe
- Weißbrot — Keine Nährstoffe
- Fast-Food-Pommes — Schädliche Öle
- Schokoriegel — Zuckerüberladung
- Aromajoghurts — Versteckter Zucker
- Energy-Drinks — Herzbelastung
- Verpackte Snacks — Konservierungsstoffe
- Müsliriegel — Fake-Gesundheit
- Agavendicksaft — Schlimmer als Zucker
- Aufschnitt — Nitrate & Chemikalien
- Proteinriegel — Künstlicher Müll
- Zuchtfisch — Gifte & Antibiotika
- Sportgetränke — Künstliche Farbstoffe
Bild von Ralf Kunze auf Pixabay